Freiwillige Feuerwehr Reutte

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Ein betunkener Autofahrer aus Deutschland geriet auf der Fernpassstraße bei Reutte-Nord auf die Gegenfahrbahn, touchierte einen Wohnwagen und prallte anschließend frontal in das Auto eines Landsmanns. Dieser wurde eingeklemmt und ebenso wie der Unfalllenker schwer verletzt.

Zwei Schwerverletzte, eine für zwei Stunden gesperrte Fernpassstraße und jede Menge Blechschaden: Das ist die Bilanz eines schweren Unfalls Montagnacht bei Reutte-Nord, den ein betrunkener Autofahrer verursacht hat. Der 43-jährige Deutsche war gegen 21.20 Uhr auf der regennassen Fernpassstraße (B 179) in Fahrtrichtung Deutschland unterwegs. Dort geriet er plötzlich über die Mittellinie in den Gegenverkehr. Zur gleichen Zeit fuhr ein 54-jähriger Deutscher mit seinem Wohnwagengespann von Deutschland in Richtung Reutte. Hinter dem 54-Jährigen fuhr ein 40-jähriger Deutscher mit seinem Auto. Der Alklenker brachte sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle und touchierte den Wohnwagen seitlich. Anschließend prallte er frontal gegen das Auto des 40-Jährigen.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Während der 54-Jährige den Wohnwagen abbremsen und am rechen Fahrbahnrand anhalten konnte, schleuderte es das Auto des 40-Jährigen um 90 Grad nach rechts auf den Fahrbahnrand. Der Pkw des Verursachers kam auf der Fahrbahn zum Stillstand. Während der 43-Jährige ohne technische Hilfsmittel aus seinem Fahrzeug geborgen werden konnte, wurde der 40-Jährige eingeklemmt und musste mit der Bergeschere befreit werden. Er wurde genau wie der 43-Jährige schwer verletzt. Die Männer mussten von der Rettung ins Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert bzw. mit dem RK-2 in die BG Unfallklinik Murau geflogen werden. Die beteiligten Fahrzeuge und der Wohnwagen wurden schwer beschädigt. Die Fernpassstraße (B 179) blieb für die Dauer von rund zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt. Eine Verkehrsumleitung über eine Landesstraße wurde eingerichtet. Neben der Polizei waren insgesamt vier Rettungsfahrzeuge, ein Notarzthubschrauber sowie die Feuerwehren Musau, Vils und Reutte mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und 76 Mitgliedern im Einsatz.