Ding der Woche – der Wasserwerfer
Großbrände mit hoher Wärmeentwicklung, Industrieobjekte oder ausgedehnte Fahrzeugbrände erfordern eine enorme Löschleistung – oft verbunden mit einem großen Sicherheitsabstand für die Einsatzkräfte.
Genau für solche Einsatzlagen ist der Wasserwerfer (Monitor) ausgelegt. Er zählt zu den zentralen Einsatzmitteln bei Bränden mit hohem Gefahrenpotenzial.
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Reutte ist der Monitor auf beiden Tanklöschfahrzeugen verladen und kann innerhalb kürzester Zeit in Betrieb genommen werden – entweder direkt vom Fahrzeug aus oder mobil mittels Traggestell. Er ermöglicht die gezielte Abgabe großer Wassermengen oder von Löschschaum über weite Distanzen, ohne dass sich ein Atemschutztrupp unmittelbar in den Gefahrenbereich begeben muss.
Die Stärken des Monitors im Überblick:
- Hohe Durchflussmenge
Abgabe von bis zu 2.000 Litern Wasser pro Minute - Große Wurfweite
Effektive Brandbekämpfung aus sicherer Entfernung von über 50 Metern - Schaumbetrieb möglich
Durch den Schaumrohraufsatz kann bei Bedarf auch Löschschaum abgegeben werden
Gerade bei Bränden von Lagerhallen, landwirtschaftlichen Objekten oder Fahrzeugen auf Freiflächen spielt der Monitor seine Vorteile voll aus. Er wird sowohl zur direkten Brandbekämpfung als auch zum Schutz angrenzender Gebäude oder Objekte vor einer Brandausbreitung eingesetzt. Wichtig ist, den enormen Wasserverbrauch zu beachten: Das Wasser muss nicht nur bis zum Wasserwerfer gefördert werden, sondern auch in ausreichender Menge verfügbar sein. Regelmäßige Übungen und Schulungen stellen sicher, dass die Einsatzkräfte den Wasserwerfer im Ernstfall rasch, koordiniert und wirkungsvoll einsetzen können.
Die Kombination aus Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Effizienz macht den Monitor zu einem unverzichtbaren Einsatzmittel bei großen Schadensereignissen.





