Neuer Rollcontainer für den Strahlenschutzstützpunkt im Bezirk Reutte
Modernisierte Spezialausrüstung für Einsätze mit radioaktiven Stoffen – Feuerwehr Reutte erhält neuen Rollcontainer im Rahmen des Tiroler Stützpunktkonzepts.
Im Rahmen einer feierlichen Übergabe an der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs am Freitag, dem 6. November 2026, wurden neben zwei neuen Gefahrgutfahrzeugen für die Feuerwehren Kitzbühel und Jenbach auch neue Rollcontainer für die Tiroler Strahlenschutzstützpunkte übergeben. Damit wird die Spezialausstattung der Tiroler Feuerwehren weiter modernisiert. Auch die Feuerwehr Reutte, die als Strahlenschutzstützpunkt für den Bezirk fungiert, erhielt die neue Ausrüstung.
Strahlenschutzeinsätze stellen besondere Anforderungen an die eingesetzten Feuerwehrkräfte. Wenn radioaktive Stoffe vermutet werden oder eine mögliche Strahlengefährdung besteht, übernehmen speziell ausgebildete Strahlenschutztrupps wichtige Aufgaben. Dazu gehören das Aufspüren und Messen ionisierender Strahlung, die Beurteilung möglicher Gefahren sowie die Unterstützung der Einsatzleitung bei der Festlegung geeigneter Schutzmaßnahmen.
Die neuen Rollcontainer ermöglichen eine übersichtliche und strukturierte Lagerung der Spezialausrüstung. Gleichzeitig können die benötigten Einsatzmittel rasch transportiert und am Einsatzort gezielt bereitgestellt werden. Damit wird die Einsatzfähigkeit der Strahlenschutzstützpunkte weiter verbessert.
Überörtliche Unterstützung im gesamten Bezirk
Das Stützpunktkonzept der Tiroler Feuerwehren stellt sicher, dass spezialisierte Ausrüstung und entsprechend geschulte Mannschaften überörtlich zur Verfügung stehen. Die Feuerwehr Reutte übernimmt diese besondere Aufgabe für den Bezirk Reutte und unterstützt bei Bedarf die örtlichen Feuerwehren bei entsprechenden Einsatzlagen.
Neben der technischen Ausstattung ist eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung entscheidend. Die Landes-Feuerwehrschule Tirol nimmt dabei eine zentrale Rolle ein und bereitet die Feuerwehrmitglieder mit speziellen Lehrveranstaltungen auf die anspruchsvollen Aufgaben im Gefahrgut- und Strahlenschutz vor.
Mit der neuen Ausstattung wird ein weiterer Schritt gesetzt, um die spezialisierten Einsatzkräfte in Tirol bestmöglich auf besondere Einsatzsituationen vorzubereiten.



©LFV-Tirol/Lukas Lintner
